08.11.2018

Team des Fraunhofer IOF und der FSU Jena Finalist für den Otto von Guericke-Preis 2018 der AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) hat das Projekt »Opti-Bond« von Dr. Ramona Eberhardt als eines der drei aussichtsreichsten Projekte zum IGF-Projekt des Jahres 2018 ausgewählt. Jährlich wird durch die AiF der Otto von Guericke-Preis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die innerhalb eines Projektes der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) herausragende Forschungsergebnisse erzielt haben. In diesem Jahr konnten den wissenschaftlichen Rat der AiF die exzellenten Ergebnisse des IGF-Projekts »Integriert-Optische Module durch neue Bondtechnologien (Opti-Bond)« überzeugen. An dem Gemeinschaftsprojekt waren neben dem Fraunhofer IOF und dem Institut für Angewandte Physik (FSU) zehn Wirtschaftsunternehmen beteiligt.





19.10.2018

Installation eines CGH-Laser-Projektors am Rochester Museum and Science Center

Nach der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen Partnern der Optik-Cluster Rochester und Jena im September 2016 und dem Besuch einer Thüringer Delegation im Mai 2017 wurde nun als Zeichen der engen Verbundenheit der beiden Städte durch das Fraunhofer IOF ein CGH-Laser-Projektor als neues Exponat der Ausstellung „Illumination: The World of Light and Optics“ am Rochester Museum and Science Center installiert. Das computergenerierte Hologramm projiziert die markanten Skylines der beiden Partnerstädte mit dem Schriftzug „We love Photonics“ und gibt Besuchern die Möglichkeit, über einzeln regelbare Farbkanäle die Zusammensetzung der Lichtfarben zu erforschen.






17.09.2018

Hot Stuff: Die Gewinner der Leistungszentrum Photonik "Elevator Pitches"

Die Leistungszentrum Photonik »Elevator Pitches« waren Teil des Programms der Photonics Days 2018, die vom 18. bis 20. September am Beutenberg Campus stattfanden. Im Foyer des Fraunhofer IOF kamen am 18. September im Anschluss an die 3Dsensation-Mitgliederversammlung rund 80 Teilnehmer zusammen und staunten sowohl über die teils außergewöhnlichen Forschungsideen als auch die einfallsreichen Darbietungsformen der Kandidaten.


In maximal drei Minuten durften die Kandidaten das Publikum von innovativen und unkonventionellen Projektideen überzeugen - mit nichts weiter als einem Flipchart als Hilfsmittel. Jeder Zuschauer im Publikum hatte im Anschluss die Möglichkeit für maximal einen Favoriten zu stimmen. Die Gewinner der Pitches erhielten Forschungsgelder in fünfstelliger Höhe, die aus Mitteln des Leistungszentrums Photonik bereitgestellt werden.

Und so lauten die Preisträger und ihre Projektideen:

1. Platz: »KOH-Nassätzen zur rückseitigen Ausdünnung von Ge-on-Si-Photodetektoren« Projektidee: David Schmelz (IAP / FSU Jena)
2. Platz: »Single-Pixel-Hyperspektralkamera« Projektidee: Jan Sperrhake (IAP / FSU Jena)
3. Platz: »Regen aus der Quantenzufallswolke« Projektidee: Falk Eilenberger, Markus Gräfe (FSU Jena / Fraunhofer IOF)
4. Sonderpreis: »Autonome Drohne für medizinische Hilfeleistungen« Projektidee: David Zakoth (IAP / FSU Jena)

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die tollen und einfallsreichen Ideen und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Forschungsarbeit!





Photonics Days 2018: Voller Erfolg für neues Optik-Branchentreffen

Diesen Herbst veranstaltete das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF und das Thüringer Photoniknetzwerk OptoNet e.V. ein neues Format eines Branchentreffens. Insgesamt 400 Besucher kamen am Jenaer Beutenberg Campus zu einem viertägigen Optik- und Photonikveranstaltung zusammen, als es hieß: Denken Sie Photonik neu!

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Exzellente Photonik-Ausbildung verbindet Thüringen und die Niederlande

Was während des Besuchs des niederländischen Königspaares vor gut einem Jahr in Jena vereinbart wurde, nimmt Gestalt an: Die Abbe School of Photonics, die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und die Technische Universität Delft richten ein gemeinsames Ausbildungsprogramm für exzellente Nachwuchsforscherinnen und -forscher ein. Vertreter der Forschungseinrichtungen haben am 6. September 2018 an der TU Delft ein Memorandum unterzeichnet, das die vor einem Jahr vereinbarte Kooperation konkretisiert.

Pressemitteilung Friedrich-Schiller-Universität Jena



Deutsch-kanadisches Graduiertenkolleg 2101 „Geführtes Licht, dicht gepackt“ veranstaltet vom 27. bis 31. August Workshop in Jena

Um herausragende Forschungsergebnisse im Bereich optischer Wellenleiter und verwandter Technologien zu generieren, haben sich die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und die kanadischen Universitäten Toronto, Montreal sowie Quebec im Jahr 2015 zusammengetan und das Internationale Graduiertenkolleg 2101 "Geführtes Licht, dicht gepackt: neue Konzepte, Komponenten und Anwendungen" gegründet. Von den synergetischen Effekten profitieren seitdem etwa 40 Promovierende, je rund 20 in Deutschland und Kanada.

Fig. 1: Im DFG-Graduiertenkolleg 2101 „Geführtes Licht, dicht gepackt: neue Konzepte, Komponenten und Anwendungen“ arbeiten Forscher an neuen photonischen Bauelementen aus Quarzglas wie etwa integriert-optischen Wellenleiterchips für Quantencomputer (Foto: Graduiertenkolleg 2101)


Um die erfolgreiche, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Kooperation zu festigen und die gemeinsame Expertise zu verdichten, treffen sich die Physiker beider Nationen regelmäßig - vom 27. bis 31. August richtet die Uni Jena nun den Workshop "Lens Design" aus. Prof. Dr. Herbert Gross, Professor für Theorie optischer Systeme an der FSU, wird mit den Promovierenden aus Kanada und Jena dazu optische Abbildungen in allen Facetten beleuchten.

Fig. 2: Rudrakant Sollapur, Doktorand im DFG-Graduiertenkolleg 2101 „Geführtes Licht, dicht gepackt: neue Konzepte, Komponenten und Anwendungen“ am Institut für Optik und Quantenelektronik, untersucht eine Hohlkernfaser. Solche Fasern sind Bestandteil einer neuen Generation von Superkontinuumsquellen. Zur Erforschung dieser Fasern hat Rudrakant Sollapur insgesamt 7 Monate im Labor des kanadischen Partners Prof. Francois Légaré am Institut national de la recherche scientifique (INRS) in Montreal verbracht (Foto: Graduiertenkolleg 2101)


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Mit der Max Planck School of Photonics (MPSP) entsteht ein neues Exzellenznetzwerk
für die Förderung von Nachwuchsforschern.

Um hochbegabte Nachwuchswissenschaftler noch besser fördern zu können und den wirtschaftlichen Erfolg der Photonikindustrie weiter auszubauen, wird nun mit der Max Planck School of Photonics (MPSP) eine ganz neue Forschungsstruktur ins Leben gerufen. MPSP ist eines von drei Pilotvorhaben, deren Ziel es ist, einen neuen und global gültigen Standard für kompetitive Forschung von übergreifendem gesellschaftlichem Interesse zu etablieren.

Pressemitteilung Fraunhofer IOF



Leistungszentrum Photonik, Jena

Empowering Research. Enabling Innovation.

Das »Leistungszentrum Photonik« ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, den Leibniz-Instituten HKI und IPHT sowie dem Helmholtz-Institut Jena.

Es entwickelt neue Lösungen mit Licht für wichtige Zukunftsfelder und fördert deren Umsetzung und Anwendung in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Hierzu verknüpft das Leistungszentrum anwendungsorientierte Forschung und innovative Entwicklung mit wissenschaftlich exzellenter Grundlagenforschung zur Kontrolle von Licht – von der Erzeugung und Manipulation bis hin zur Anwendung.

Die nächste Entwicklungsstufe der Photonik ist durch intelligente Systemlösungen gekennzeichnet. Die zunehmende Verschmelzung mit der Halbleitertechnik führt nicht nur zu einer Weiterentwicklung der photonischen Produkte selbst, sondern vor allem zu einer intelligenten Vernetzung und Systemintegration der Einzelkomponenten zu einem problemlösenden Ganzen. Das Leistungszentrum fokussiert in seinen Arbeiten auf die Anwendungsfelder:

Das Leistungszentrum Photonik verfolgt eine enge Partnerschaft mit Wirtschaft und Wissenschaft und stellt sich der Herausforderung, neue Modelle der Zusammenarbeit zu etablieren. Wesentliche Maßnahmen sind:



3D-Messtechnik am Leistungszentrum Photonik

Während die Entwicklung technischer Geräte (z. B. Smartphones, Automobiltechnik, Medizintechnik) rasant voranschreitet, spielt die Verbesserung ihrer Interaktion mit dem Menschen bisher eine untergeordnete Rolle. Maschinen sind meist Werkzeuge, deren Bedienung man erlernen und beherrschen muss. Um stattdessen eine adäquate Mensch-Maschine-Interaktion zu realisieren, muss die Maschine in die Lage versetzt werden, die Umwelt und Gestik und Mimik des Menschen zu erkennen und zu interpretieren.

Am Leistungszentrum Photonik und dem Fraunhofer IOF wurden verschiedene Systeme entwickelt, die die dreidimensionale Erfassung schneller Bewegungen ermöglichen. Dabei wird mit Hilfe eines neu entwickelten High-Speed-Projektors eine Abfolge bestimmter Muster auf Objekte und Personen projiziert und von einem Stereokamerasystem beobachtet. Durch Korrelation der Kamerabilder und anschließende Triangulation können einige Hundert bis Tausend hochgenaue 3D-Punktwolken pro Sekunde generiert werden. Zudem können mit Hilfe einer zusätzlichen RGB-Kamera parallel zur 3D-Messung Farbinformationen gewonnen werden. Der entwickelte Sensor kann daher beispielsweise zur Erkennung und Analyse emotionaler Gesichtsausdrücke eingesetzt werden.

Die Bandbreite potenzieller Systemauslegungen reicht von extrem schnell (mehrere Kilohertz 3D-Rate), über sehr große Messfelder (mehrere Quadratmeter) bis hin zur irritationsfreien Vermessung. Damit werden vielfältige Möglichkeiten für die Mensch-Maschine-Interaktion eröffnet, z. B. hinsichtlich interaktiver Trainingssysteme, Fahrzeuginnenraumüber-wachung oder Sicherheitstechnik im öffentlichen Raum. Zukünftige Untersuchungen am Leistungszentrum Photonik und am Fraunhofer IOF haben die Optimierung sowohl der verwendeten Hardware als auch der Algorithmik zur Berechnung der 3D-Daten zum Ziel.

Weiter Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf der Internetseite des Fraunhofer IOF:
3D Messtechnik